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Samstag,
25. September 2004 - Abreisetag |
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Reisetag in Deutschland und dann bis nach Italien hinein war wirklich mehr
oder weniger verregnet. Ganz schlimm um München herum und vor allem
durch diese ewig verstopfte Stadt. Baustelle an Baustelle. Dann durch Österreich - auch mehr oder weniger Regen. Als wir dann aber die Autobahnbrücke über den Brenner geschafft hatten, lichteten sich die Wolken. Aber auf den Bergen lag oben schon Schnee. |
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Kurz vor Verona kam dann die Sonne durch und wir fuhren von der Autobahn ab. Nach einigem Suchen und durchfragen und sich dann auf mein Gespür verlassend, fanden wir ein Hotel. Dieses war erst vor ca. 4 Wochen eröffnet worden und auf dem neuesten Stand mit allen Finessen der modernen Technik ausgestattet |
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| Da wir
noch etwas essen wollten, machten wir uns auf und fanden die Pizzeria, die
uns genannt worden war. Ja, ja, ja, so soll Pizza schmecken. Knusprig dünner
Boden und auch was oben drauf war, einfach köstlich.
Sonntag, 26. September
2004 - 2. Urlaubstag
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| Wir
nahmen ein wunderbares Frühstück ein und fuhren weiter Richtung
Bologna und Rimini. Kurz hinter Rimini sahen wir dann im Süden so merkwürdig dunkle Wolken auftauchen. Bei San Marino hatte sich dann der Himmel schon total zugezogen und es wurde dunkler und dunkler. Nicht lange und es begann zu nieseln, dann regnete es und schließlich goss es, was nur vom Himmel runter wollte. In Italien muss ja ständig mit Licht gefahren werden - auch am Tag, aber jetzt war es auch erforderlich, so dunkel war es. Hinter Ancona hatte dann der Himmel sämtliche Schleusen geöffnet und der Scheibenwischer schaffte es auch auf höchster Stufe schon nicht mehr. Und dann das Meer. Wild schäumend und in einem schmutzigen milchigtürkis rauschten die Wellen auf den Strand. Na, das kann ja heiter werden. Sollten wir das blöde Wetter importiert haben? Oh, wie gemein! |
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Als wir dann den letzten Fahrerwechsel machten - etwa auf der Höhe von Pescara - riefen wir bei Teresa in Lanciano an und kündigten unsere Ankunft an. Sie war ganz aufgeregt und freute sich. Um 15:30 Uhr hatten wir es geschafft und hatten 'Via Seroni N° 40' wider gefunden. Und wer saß unten vor seiner Haustür und erwartete uns schon? |
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| Giuseppe
- alt, sehr alt und ganz klein geworden - aber der alte Giuseppe unser 3.
Vater. Ja, er war zu unserer Zeit als wir damals in Italien waren mit seiner
Frau Virginia unsere sog. 3. Eltern. Die Freude auf beiden Seiten war groß.
Und vor lauter Aufregung seinerseits nannte er mich nicht beim Namen sondern,
Signora! Er war ganz gerührt und auch ich konnte eine gewisse Rührung
nicht verbergen. Dann kam aber schon Teresa herunter gelaufen. Sie hatte unsere Stimmen gehört und zwitscherte wie eine aufgeregte Vogelhenne herum. |
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| Und es
regnete, regnete und regnete. So viel, dass uns bestimmt beinahe Schwimmhäute
zwischen den Zehen gewachsen wären. Als wir dann unsere Koffer und Taschen und übrigen Sachen ins Haus getragen hatten, mussten wir mit nach oben kommen, denn sie hatte für uns gekocht und gebacken und wir sollten nach der langen Fahrt sofort zu einer Stärkung kommen. |
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| Dann erschien auch Regina und es wurde erzählt und alle Fragen von uns und von ihnen beantwortet. Giuseppe zog sich nach dieser großen Aufregung in seine unteren Gemächer zurück und musste erst mal abschalten. | |||||||||
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